9. June 2010 14:52 - von Anja Hotz
Immer wieder ist er zu hören: der Ruf nach besserer Bildung. Doch wie sieht das aus: "Bessere Bildung?" Wie und was muss man sich darunter vorstellen?
Zunächst ist es wichtig, dass ein vernünftiges Bldungsziel definiert wird.
Genauso wichtig wie ein Bildungsziel ist jedoch die Methodik des Lehrens. Die hohe Kunst des Unterrichtens ist allerdings nicht jedem Lehrer gegeben. Leider! Doch dagegen kann man etwas tun: Mit Lehrerfortbildung zum Beispiel. Das Lehrerfortbildungsinstitut der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz nimmt in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle ein.
Heinz Klippert, Dozent am Lehrerfortbildungsinstitut in Landau, hat viel beachtete Methoden und Ansätze entwickelt. Er setzt, wie in einem aktuellen Artikel von Focus-Online berichtet wird (http://www.focus.de/schule/schule/unterricht/paedagogik/tid-18564/deutscher-schulpreis-unsere-schueler-koennen-mehr_aid_517503.html), auf möglichst individuelle Förderung der Schüler. Genauso entscheidend ist es seiner Ansicht nach, dass den Schülern darüber hinaus Methoden und Wege aufgezeigt werden, sich den Unterrichtsstoff selbst zu erarbeiten. Pauken, so Klippert, ist auf jeden Fall der falsche Weg.